Insa, leider habe ich dich nie kennengelernt. Doch jede kleine beschreibung deiner Eltern ergibt ein so wundervollen Menschen, das ich dich sehr gern gekannt hätte. Ich kann mich an deine Beerdigung nur teilweise erinnern, was ich weiß ist, das ich sehr sehr traurig war. Dein Trauerlied, (The Corrs - Runaway ) das gespielt wurde, ich habe es Tagelang gehört. Letztes Jahr im Sommer, habe ich dich und deine Eltern besucht. All die Liebe, Geborgenheit und Hoffnung habe ich an deinem Grab vernommen. Du bist überall spürbar. Zu deinen Eltern meinte ich noch das es wirklich der schönste Ruheort ist, den ich jemals gesehen hab. ---in stillen Gedenken--- Man muss den Dingen Die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen, die tief von innen kommt, und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann. Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch! Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos still und weit ... Man muss Geduld haben, gegen das Ungelöste im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antwort hinein